Nachhaltigkeit im Unternehmen
Die Macht der Gewohnheit ist der härteste Klebstoff der Welt.
1. Unvoreingenommenes Kennenlernen
• Neutraler Blick ins Unternehmen
• Beobachtung des Alltags & Teams
• Erste Eindrücke ohne Vorprägung
Bevor wir inhaltlich einsteigen, starte ich bewusst ohne vorgefertigte Eindrücke. Ich komme ins Unternehmen, schaue mir den Arbeitsalltag an, beobachte das Team und lasse die Atmosphäre auf mich wirken. Dadurch kann ich mir ein eigenes, neutrales Bild machen – bevor ich Eindrücke von der Leitung oder anderen übernehme.
2. Zuhören und Verstehen
• Gespräche mit Mitarbeitenden
• Herausfinden: Was bewegt sie wirklich?
• Offenes Bild von innen heraus
Im zweiten Schritt höre ich den Mitarbeiter:innen zu. Sie schildern mir, was sie bewegt, welche Herausforderungen sie sehen und wie ihr Alltag wirklich aussieht. So entsteht ein ehrliches Bild von innen heraus – und nicht nur die Sicht der Führungsebene. Danach folgt die Sicht der Führungsebene.
3. Analyse und individuelle Agenda
Erst nach diesen Eindrücken stimme ich mich mit der Leitung ab. Gemeinsam definieren wir die genauen Ziele und Herausforderungen. Auf dieser Basis entsteht eine maßgeschneiderte Agenda. Ein Beispiel für eine zweitägige Agenda mit bis zu 10 Teilnehmer:innen:
Tag 1 – Grundlagen & Bewusstsein
Tag 2 – Anwendung & Transfer
Standortbestimmung: Wo stehe ich?
Vertiefung: Motivation & Druck
Selbstführung: Grundstein, Ausrichtung, Erkenntnis
Praxisfälle aus dem Arbeitsalltag
Reflexion: Haltung, Werte, Muster
Konfliktlösungen & Feedback
Übungen: Kommunikation, Resilienz
Entwicklung individueller Handlungspläne
Gemeinsame Checkliste + Shortlist
Transfer in das Team & Alltag
Im Rahmen des Workshops entwickeln wir gemeinsam eine Checkliste und eine Shortlist mit den 3 wichtigsten Prinzipien für das Team (z. B. Stresskompetenz, Kommunikation, Resilienz). Diese Regeln kommen aus dem Team selbst – nicht von außen –, damit sie tragfähig sind.
4. Handlungsempfehlungen für den Alltag
Damit der Transfer gelingt, gebe ich konkrete Tools an die Hand:
- Checklisten für typische Situationen (Stress, Konflikt, Entscheidungen)
- Micro-Habits (z. B. 3-Minuten-Reset, tägliche Reflexionsfrage)
- Meeting-Impulse (z. B. kurze Feedback-Runden, klare Ziel-Fragen)
- Kommunikationsübungen, die Emotion und Ratio verbinden
In der Anfangsphase begleite ich diesen Prozess aktiv. Danach wird im Team eine Person definiert, die diese Verantwortung übernimmt.
5. Nachhaltigkeit & Nachbetreuung
Nachhaltigkeit ist entscheidend, damit echte Entwicklung entsteht.
Dafür biete ich verschiedene Modelle:
- Trainingsplan (6 Monate):
alle 2 Wochen kleine Aufgaben + Feedbackgespräche → danach monatlich - Follow-up Workshops:
nach 6–8 Wochen & nach 3 Monaten → Praxis-Check & Vertiefung - Digitales Sparring:
kurze Online-Reflexionen (z. B. monatlich)
Zusätzlich richte ich einen wöchentlichen Fixtermin ein, an dem Führungskräfte oder Mitarbeitende mit mir in Austausch treten können. In dringenden Fällen bin ich auch kurzfristig erreichbar.
6. Meine Haltung zur Nachhaltigkeit
Mir ist wichtig, dass nicht nur das Unternehmen Feedback gibt, sondern auch ich selbst Feedback von den Teilnehmer:innen bekomme. So entsteht ein echter Entwicklungsprozess auf Augenhöhe. Ich arbeite nicht mit „Lösungen von der Stange“, sondern entwickle für jedes Unternehmen individuelle Workbooks, Übungen und Aufgaben.
Das Ziel ist immer:
Stärkung der Grundlagen und Aufbau eines nachhaltigen Fundaments.
